Die Figuren am Skulpturenweg Walberla erzählen ihre Geschichte Bei herrlichem Frühlingswetter zog es am Sonntag 26. April 2026 zahlreiche Besucher an den Skulpturenweg am Walberla. Unter dem Motto „Der Skulpturenweg im Frühlingskleid“ nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Kunst und Natur in einer besonderen Atmosphäre zu erleben. Familien mit Kindern, Wanderfreunde, Kunstinteressierte und zahlreiche Einheimische genossen den sonnigen Nachmittag auf dem beliebten Höhenzug der Fränkischen Schweiz.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die feierliche Vorstellung der neuen Audioführung durch den Kunst- und Kulturverein Kirchehrenbach. Dank der Unterstützung des Landkreises sowie des Förderprogramms Leader Plus konnten die Informationen zu den zehn Skulpturen entlang des Weges professionell vertont werden. Besucherinnen und Besucher können die Beiträge nun jederzeit per QR-Code mit dem Smartphone abrufen und sich auf einem Rundgang spannende Hintergründe zu Kunstwerken, Landschaft, Kulturgeschichte und archäologischen Besonderheiten anhören. Damit wird der Spaziergang zu einem noch intensiveren Erlebnis.

Die neue Führung macht den Skulpturenweg nicht nur moderner, sondern auch für Gäste von außerhalb besonders attraktiv. Ohne feste Führungszeiten kann jeder Besucher sein eigenes Tempo wählen und individuell entscheiden, an welcher Station er verweilen möchte. So verbindet das Angebot auf gelungene Weise digitale Technik mit Naturerlebnis und kultureller Bildung.

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Gruppe „Hureußl-Blech“, die mit klangvollem tiefen Blech für beste Stimmung sorgte. Ihre kräftigen und zugleich stimmungsvollen Melodien passten hervorragend zur frühlingshaften Kulisse auf dem Walberla. Kostenlose Getränke sowie kleine Snacks rundeten den gelungenen Nachmittag ab und luden zum Verweilen und Austausch ein.

Eine besondere Bedeutung trägt auch der Name der Musikgruppe: Als Hureußl werden in Kirchehrenbach Hornissen bezeichnet, deren tiefes Brummen an den Klang von Blechblasinstrumenten erinnert. Damit zeigt sich einmal mehr die enge Verbundenheit zur regionalen Sprache und Tradition.

Mit diesem gelungenen Frühlingsauftakt wurde deutlich, wie lebendig sich Kunst, Heimatgeschichte und Natur am Walberla verbinden lassen – und dass der Skulpturenweg für Besucher jeden Alters ein lohnendes und beliebtes Ausflugsziel bleibt.